Wie den (Früh-)Sommer 2018 überbrücken?

Beiträge 21 - 29 von 29
  • RE: WM Märkte

    drui (MdPB), 07.06.2018 15:29, Antwort auf #20
    #21

    ja doch, 32 aktien in einem einzigen markt sind kein pappenstiel.

    2026 sollen es dann 40 werden.

    Da Mitbewerber Marokko wohl chancenlos ist, wird die WM an die NAFTA gehen (USA, Kanada, Mexiko), die es dann aber wohl nicht mehr geben wird. Fans müssen damit rechnen, von Paramilitärs, Border Police und US-Milizen entführt und erschossen zu werden. Kinder, die nicht erschossen werden, werden von der Familie getrennt, in Waisenhäuser gesteckt oder an Adoptiveltern verkauft, weil Jeff Sessions keine Toleranz möchte. Am 13. Juni wird der "Gastgeber" bekannt gegeben.

  • RE: WM Märkte

    gruener (Luddit), 08.06.2018 03:24, Antwort auf #21
    #22

    ach, drui!

    nun hab' dich mal nicht so. und überlege mal: wann ist die fifa-fußball wm zulezt in einem rein demokratischen land ausgetragen worden?

    versetzen wir uns dafür kurzzeitig, damit es nicht ganz so schwer wird, in die beliebte sendung "wer wird millionär?" der 50:50 joker wurde soeben eingelöst, übrig bleiben zwei medienaffine antworten:

    • argentinien 1978
    • italien 1934

    ok, du weißt es, ich weiß es: die richtige antwort lautet selbstredend "schweden 1958" - immer unter der voraussetzung, dass uns kein späteres demokratisches austragungsland versehentlich durch die lappen gegangen ist.

  • RE: WM Märkte

    sorros, 08.06.2018 21:04, Antwort auf #22
    #23

    ach, drui!

    nun hab' dich mal nicht so. und überlege mal: wann ist die fifa-fußball wm zulezt in einem rein demokratischen land ausgetragen worden?

    versetzen wir uns dafür kurzzeitig, damit es nicht ganz so schwer wird, in die beliebte sendung "wer wird millionär?" der 50:50 joker wurde soeben eingelöst, übrig bleiben zwei medienaffine antworten:

    • argentinien 1978
    • italien 1934

    ok, du weißt es, ich weiß es: die richtige antwort lautet selbstredend "schweden 1958" - immer unter der voraussetzung, dass uns kein späteres demokratisches austragungsland versehentlich durch die lappen gegangen ist.

    2006 in Deutschland selbstverständlich!

  • RE: WM Märkte

    gruener (Luddit), 09.06.2018 00:48, Antwort auf #23
    #24

    "006 in Deutschland selbstverständlich!

    nun, darüber ließe sich vortrefflich streiten.

    wenn eine sogenannte große koalition den, nicht zuletzt von ihr selbst mitinitiierten kollektiven rausch und damit die hirnbefreitheit millionen ihrer untertanen - in die deutsche geschichte eingegangen unter der verharmlosenden begriflfichkeit "sommermärchen" (ein wirklich gelungenes schlagwort für die reaktivierung des guten alten deutschen, flaggenorientierten nationalgefühls) - nutzt, um unbequeme gesetze durchzuwinken - so u.a. eine gravierende mehrwertsteuererhöhung - sind gewisse zweifel angebracht, ob dies als wirklich demokratisch abgeheftet werden kann.

    natürlich darfst du jetzt anführen, dass der gemeine pöbel selbst schuld ist und gefälligst im nachhinein nicht jammern soll und schon gar nicht aus protest afd wählen muss, wenn er sich wochenlang ohne triftigen grund in einen geistlosen zustand beamt. um danach sowohl verkatert als auch ziemlich verdutzt über die in der zwischenzeit vor sich gegangenen politischen fehlentwicklungen aufzuwachen...; nur wäre das im grunde eher eine argumentationskette für mich, den ausgewiesenen fußballhasser.

  • RE: WM Märkte

    drui (MdPB), 10.06.2018 01:08, Antwort auf #23
    #25

    nun hab' dich mal nicht so. und überlege mal: wann ist die fifa-fußball wm zulezt in einem rein demokratischen land ausgetragen worden?

    Mit solchen Veranstaltungen in Halbdemokratien, Monarchien oder Diktaturen mit menschlichem Antlitz muss man sich wohl abfinden. Aber in den USA driftet das in Rekordzeit ab. Da kann man inzwischen wieder von KZs sprechen:

    “A huge number of them are mothers whose children were taken away from them when they were apprehended at the border or when they turned themselves in,” Jayapal said.

    “They literally never had a chance to say goodbye to their children. Some of the children are as young as six, perhaps younger. These women have no idea, in the vast majority of these cases, where their children are,” she added.

    Jayapal went on to describe poor conditions in which the women are being held.

    “They literally refer to the holding places with names such as the icebox because they are so cold with no blankets, no mattresses, nothing to sleep on, nothing to cover themselves in. If they came across the river they were put into the icebox in the same clothes that they came out of the river in,” Jayapal said of the federal facility.

    http://thehill.com/homenews/administration/391510-jayapal-women-held-at-detentio n-center-have-no-idea-where-their

    http://thehill.com/homenews/administration/391510-jayapal-women-held-at-detentio n-center-have-no-idea-where-their

  • RE: WM Märkte

    gruener (Luddit), 10.06.2018 02:09, Antwort auf #25
    #26

    nun hab' dich mal nicht so. und überlege mal: wann ist die fifa-fußball wm zulezt in einem rein demokratischen land ausgetragen worden?

    Mit solchen Veranstaltungen in Halbdemokratien, Monarchien oder Diktaturen mit menschlichem Antlitz muss man sich wohl abfinden.

    den satz nehme ich mit großem interesse zur kenntnis,

    soll ich diesen auch entsprechend kommentieren?

  • RE: WM Märkte

    drui (MdPB), 10.06.2018 08:10, Antwort auf #26
    #27

    soll ich diesen auch entsprechend kommentieren?

    Ne, musste nicht. Es geht hier ja um Veranstaltungen der FIFA, also einer kriminellen Organisation. Wobei der Fußball nicht per se kriminell ist, sondern als Mittel der gesellschaftlichen Konfliktbewältigung entstanden ist. Jetzt würde ich gerne auf den Originaltext von Norbert Elias verlinken, finde aber nur etwas indirektes:

    Um eine Antwort auf die Frage zu finden, warum sich in der modernen Gesellschaft so viele Menschen für das Spiel mit dem Lederball interessieren, begab sich Elias zusammen mit Eric Dunning [wikipedia.org] (2003: 316) auf Spurensuche und stellte anhand von obrigkeitlichen Erlassen fest, dass erste Vorformen des Spiels in England bereits im 14. Jahrhundert praktiziert wurden, die »auf simplen, ungeschrieben Gewohnheitsregeln« basierten und sich noch nicht durch einheitliche Spielfeld-Begrenzungen, Spielzeiten oder Mannschaftsgrößen kennzeichneten.

    Trotz zahlreicher Verbote durch die Obrigkeiten, die in dem Spiel aufgrund auftretender schwerwiegender Verletzungen unter anderem eine Gefahr für die allgemeine Militärtauglichkeit sahen, ließ sich die Ausbreitung des Spiels in den nachfolgenden Jahrhunderten nicht verhindern, auch weil der Kampf um den Ball (z.B. zwischen benachbarten Dörfern) augenscheinlich schon damals als ein Instrument zur Identitäts- und Konfliktbewältigung fungierte(...)

    Und:

    »Das Fußballspiel ermöglicht es uns, an Kämpfen teilzunehmen, die Lust, die Freude am Kämpfen zu genießen, ohne daß eine wirkliche Gefahr für die Spieler entsteht. Das hat eine kathartische Wirkung. Fußball ist trotz aller Ausschreitungen eine überaus zivilisierte Form, einen Kampf zu genießen. […] Fußball, aber auch der Besuch von Diskotheken, alle diese mimetischen Erregungen haben einen lösenden, reinigenden Effekt. Sie sind kein Luxus, sondern eine Lebensnotwendigkeit mit immer größerer Bedeutung in der heutigen Gesellschaft.«

    https://gedankenstrich.org/2013/05/norbert-elias-und-der-fusball/

  • RE: WM Märkte

    sorros, 11.06.2018 00:07, Antwort auf #27
    #28

    soll ich diesen auch entsprechend kommentieren?

    Ne, musste nicht. Es geht hier ja um Veranstaltungen der FIFA, also einer kriminellen Organisation. Wobei der Fußball nicht per se kriminell ist, sondern als Mittel der gesellschaftlichen Konfliktbewältigung entstanden ist. Jetzt würde ich gerne auf den Originaltext von Norbert Elias verlinken, finde aber nur etwas indirektes:

    Um eine Antwort auf die Frage zu finden, warum sich in der modernen Gesellschaft so viele Menschen für das Spiel mit dem Lederball interessieren, begab sich Elias zusammen mit Eric Dunning [wikipedia.org] [wikipedia.org] (2003: 316) auf Spurensuche und stellte anhand von obrigkeitlichen Erlassen fest, dass erste Vorformen des Spiels in England bereits im 14. Jahrhundert praktiziert wurden, die »auf simplen, ungeschrieben Gewohnheitsregeln« basierten und sich noch nicht durch einheitliche Spielfeld-Begrenzungen, Spielzeiten oder Mannschaftsgrößen kennzeichneten.

    Trotz zahlreicher Verbote durch die Obrigkeiten, die in dem Spiel aufgrund auftretender schwerwiegender Verletzungen unter anderem eine Gefahr für die allgemeine Militärtauglichkeit sahen, ließ sich die Ausbreitung des Spiels in den nachfolgenden Jahrhunderten nicht verhindern, auch weil der Kampf um den Ball (z.B. zwischen benachbarten Dörfern) augenscheinlich schon damals als ein Instrument zur Identitäts- und Konfliktbewältigung fungierte(...)

    Und:

    »Das Fußballspiel ermöglicht es uns, an Kämpfen teilzunehmen, die Lust, die Freude am Kämpfen zu genießen, ohne daß eine wirkliche Gefahr für die Spieler entsteht. Das hat eine kathartische Wirkung. Fußball ist trotz aller Ausschreitungen eine überaus zivilisierte Form, einen Kampf zu genießen. […] Fußball, aber auch der Besuch von Diskotheken, alle diese mimetischen Erregungen haben einen lösenden, reinigenden Effekt. Sie sind kein Luxus, sondern eine Lebensnotwendigkeit mit immer größerer Bedeutung in der heutigen Gesellschaft.«

    https://gedankenstrich.org/2013/05/norbert-elias-und-der-fusball/

    Ihr seid echt nicht ganz dicht!

  • WM Markt 2018 - Bündelpreis

    gruener (Luddit), 25.06.2018 23:41, Antwort auf #28
    #29

    ich bitte zu beachten - insbesondere beim kauf oder verkauf von bündeln -, dass seit heute der marktwert nach und nach reduziert wird.

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