Polizei und Presse - manchmal gibt's auf die...

  • Polizei und Presse - manchmal gibt's auf die...

    an-d, 22.05.2020 20:03
    #1

    ...Die am 1. Mai in Kreuzberg verletzte Journalistin Lea R. fordert 10.000 Euro Schmerzensgeld von der Berliner Polizei. Während eines Einsatzes in der Oranienstraße soll ein Polizist der Kameraassistentin einen gezielten Faustschlag ins Gesicht versetzt haben. Als sie wieder zu sich kam, waren ihr Gesicht voller Blut, ihre Schneidezähne abgebrochen, das Nasenbein geprellt. Tagelang hatte sie Kopf- und Kieferschmerzen. Nächtelang konnte sie nicht schlafen,...

    https://www.tagesspiegel.de/berlin/reporterin-am-1-mai-in-kreuzberg-von-uniformi ertem-geschlagen-ich-habe-angst-sobald-ich-viele-polizisten-sehe/25850414.html

    Da dies kein Einzelfall ist: Derartiges Polizeiverhalten unterhöhlt die Demokratie massiv.

    BTW: Falls es mal zu einer Entnazifizierung im Staatsdienst kommt: Sollten die vielen freien Stellen wiederbesetzt werden oder nur im Sinne von Mindestversorgung? Woher sollen all die Fachkräfte kommen?

  • Mimimimimi

    SeppH, 22.05.2020 21:49, Antwort auf #1
    #2

    Wer aus persönlichen Erfahrungen weiß, wie gerne so genannte Antifaschisten Polizeibeamte provozieren, der dürfte derartige Berichte mit anderen Augen lesen.

  • RE: Polizei und Presse - manchmal gibt's auf die...

    gruener (Luddit), 23.05.2020 01:57, Antwort auf #1
    #3

    ...Die am 1. Mai in Kreuzberg verletzte Journalistin Lea R. fordert 10.000 Euro Schmerzensgeld von der Berliner Polizei. Während eines Einsatzes in der Oranienstraße soll ein Polizist der Kameraassistentin einen gezielten Faustschlag ins Gesicht versetzt haben. Als sie wieder zu sich kam, waren ihr Gesicht voller Blut, ihre Schneidezähne abgebrochen, das Nasenbein geprellt. Tagelang hatte sie Kopf- und Kieferschmerzen. Nächtelang konnte sie nicht schlafen,...

    https://www.tagesspiegel.de/berlin/reporterin-am-1-mai-in-kreuzberg-von-uniformi ertem-geschlagen-ich-habe-angst-sobald-ich-viele-polizisten-sehe/25850414.html

    Da dies kein Einzelfall ist: Derartiges Polizeiverhalten unterhöhlt die Demokratie massiv.

    BTW: Falls es mal zu einer Entnazifizierung im Staatsdienst kommt: Sollten die vielen freien Stellen wiederbesetzt werden oder nur im Sinne von Mindestversorgung? Woher sollen all die Fachkräfte kommen?

    nun, wir sollten nicht vergessen, wer in berlin regiert ... es handelt sich also gewissermaßen um rot-grüne schläger(truppen).

    dann ein blick auf die "journalistin"...

    sie arbeitet für nonstopnews. die erste frage, die ich mir stelle: was hatten die auf einer 1.-mai-demo zu suchen?

    sonst dreht diese "agentur" ganz andere dinge ab. siehe: https://www.nonstopnews.de/news/1 - die "agentur" ist offenbar spezailisiert auf sensationsberichte und schockbilder von menschlichem leid.

    ich urteile einmal vorschnell: wer einmal mit derartigem journallepack zu tun hatte, dem fehlt anschließend jegliches mitgefühl darüber, wenn eine/r von denen auf die fresse bekommen hat. (wer mag, darf im geiste ergänzen "endlich einmal"..)

    wer näheres über ähnlich gearteteten "qualitätsjournalismus" wissen möchte, dem empfehle ich u.a. die lektüre von der verlorenen ehre der katharina blum oder wie gewalt entsteht und wohin sie führen kann. resp. bei bedarf bei karl kraus nachlesen bzw. nachhören: https://www.youtube.com/watch?v=_tFxallAOPc

    *******

    ansonsten übe dich einmal in den korrekten begrifflichkeiten: eine jetzt stattfindende "entnazifizierung" des staatsdienstes ist sinnlos. und würde sie dennoch stattfinden - grün ist sich bekanntlich für nichts zu schade -, würde sie lediglich millionen verschlingen, aber nicht für eine einzige freie stelle sorgen.

    ein bulle, der eine pressevertreterin niederschlägt, ist nicht per se ein rechtsextremist, schon gar nicht ein nazi.

  • RE: Polizei und Presse - manchmal gibt's auf die...

    an-d, 23.05.2020 09:52, Antwort auf #3
    #4
    ansonsten übe dich einmal in den korrekten begrifflichkeiten: eine jetzt stattfindende "entnazifizierung" des staatsdienstes ist sinnlos. und würde sie dennoch stattfinden - grün ist sich bekanntlich für nichts zu schade -, würde sie lediglich millionen verschlingen, aber nicht für eine einzige freie stelle sorgen.

    ein bulle, der eine pressevertreterin niederschlägt, ist nicht per se ein rechtsextremist, schon gar nicht ein nazi.

    Ich habe nicht behauptet, dass der schlagende Beamte Nazi ist.

    Das ist möglich, mir aber unbekannt. Statistisch unwahrscheinlich, dass er ein Linksradikaler ist. Statistisch deutlich wahrscheinlicher, dass er zu dem rund Viertel bis Drittel der Bevölkerung zählen, die +- geschlossene rechtradikale Weltbilder haben: +- ausgeprägt z.B. Rasissmus, Antisemitismus, Frauenfeindlichkeit, Antiziganismus, Schwulenfeindlichkeit..., zumal diese Bevölkerungsgruppe im Polizeidienst überrepräsentiert ist.

    Zu den Kosten: das muss nicht teuer werden: Viele dürften Bezüge / Ansprüche verlieren - weil schwerste Pflichtverletzung (Treue GG). Auch sind Steuerprüfungen eine mögliche Methode, Geld zurückzubekommen. Und auch wenn es denn Geld kosten würde (und keines einbringt) : immer noch billiger als diese Leute in ihrer Position zu lassen. Kosten wären dann Hartz4 oder andere Grundsicherungen - für diejenigen, die keinen Arbeitsplatz mehr finden, der gesellschaftlich vertretbar ist.

  • RE: Polizei und Presse - manchmal gibt's auf die...

    gruener (Luddit), 24.05.2020 01:00, Antwort auf #4
    #5

    korrekt. behauptet hast du es nicht, aber klar impliziert bzw. billigend/bewusst in kauf genommen...

    anders lässt sich dein schlusssatz kaum interpretieren: Falls es mal zu einer Entnazifizierung im Staatsdienst kommt: Sollten die vielen freien Stellen wiederbesetzt werden oder nur im Sinne von Mindestversorgung? Woher sollen all die Fachkräfte kommen?

    menno, das macht man ein wenig geschickter und nicht ganz so direkt plump :-)

    ps: um nun auch deine letzte frage in dem zitierten text ansatzweise zu klären: von den blauen vlt.? oder kennst du eine partei, die rigoroser gegen rechte in den eigenen reihen vorgeht?

    ***********

    zu deinem letzten absatz im vorpost

    ich wiederhole es einmal mehr: es gibt in dem von dir genannten sinne - du hast immerhin die historische begrifflichkeit "entnazifizierung" bemüht - keine einzige person mehr im "staatsdienst". zum glück! die sind entweder alle längst tot oder werden zumeist mit griesbrei via schnabeltasse gefüttert und tragen dabei ne wndel, damit sie sich und ihre matratzengruft nicht völlig einscheißen. auch wenn es manch einem partout nicht gefällt: so oder so ähnlich (ver-)endet die deutsche herrenrasse.

  • RE: Polizei und der rechtsradikale Einzelfall

    an-d, 25.05.2020 20:54, Antwort auf #5
    #6

    Dass es nicht um die Nazis von vor ca. 70 Jahren geht, ist doch logisch. Selbstverständlich meine ich aktuelle Nazis = Faschisten. Und selbstverständlich meine ich, dass alle Höckes und Konsorten aus dem Staatsdienst entfernt werden sollen. Und Entnazifizierung habe ich bewusst gewählt, weil die nach dem 2 WK grad nicht stattgefunden hat. Aber: Aus Fehlern könnte man ja lernen und das mal nachholen. Weil es grad so schön reinpasst:

    ...Zwei weitere Kräfte der Hammer Polizei wegen rechtsextremer Gesinnung freigestellt...

    https://www.wa.de/hamm/polizei-hamm-rechtsextreme-chat-volksverhetzung-terror-to rsten-w-13773055.amp.html

    Bemerkenswert, dass diese entlassen werden sollen. Bemerkenswert, dass ich dies bemerkenswert finde.

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