Abgeordnetenhauswahl in Berlin 2023

posts 61 - 70 by 115
  • Markt zu Ost-Berlin?!

    gruener (Luddit), 31.01.2023 02:03, Reply to #60
    #61

    im osten der stadt liegen - laut umfragen - 5 parteien mehr oder weniger gleich auf.

    ein überaus spannendes gemengelage...

    ich überlege, einen kurzfristigen markt aufzusetzen. stößt das auf gegenliebe? (6 aktien: linke - spd - cdu - grüne - afd - andere)

    ein herz reicht mir ggf. als zustimmung

  • RE: Markt zu Ost-Berlin?!

    drui (MdPB), 31.01.2023 18:32, Reply to #61
    #62

    Es gibt leider nur eine einzige seriöse Umfrage zur LTW in Berlin in diesem Jahr und die ist auch schon fast 2 Wochen alt.

    Was mich wundert: Laut Infratest steht die FDP berlinweit bei 6%; runter auf 5% im Westen (von 8% 2021) und unverändert 6% im Osten. Da wurde wohl kräftig gerundet, sonst kommt man nicht auf 6% insgesamt, könnte aber auch sein, dass man die FDP in der Umfrage etwas weg von der 5%-Hürde halten möchte; für mich unverständlich, warum die FDP im reichen Westen um 3% absackt (bei einer RRG-Regierung), im Osten aber unverändert liegt und dort nun stärker sein soll als in Reinickendorf, Grunewald und Zehlendorf?

    Ähnlich bemerkenswert: Linke im Osten um 5,4% runter, im Westen sind es nur 2,1%; bei der AfD sind die Zuwächse proportionaler. Heißt für mich auch. Die Stimmen für Linke und AfD sind gerade im Osten recht volatil, da könnte es in beide Richtungen hin Überraschungen geben. Eine von beiden Parteien wird mit Sicherheit auf Platz 5 landen.

  • RE: Markt zu Ost-Berlin?!

    gruener (Luddit), 01.02.2023 01:22, Reply to #61
    #63

    der markt ist aufgesetzt und startet am heutigen mittwoch.

  • RE: Abgeordnetenhauswahl in Berlin 2023

    Laie, 02.02.2023 20:12, Reply to #1
    #64

    Lt. neuester Infratest Prognose, wird diesmal die CDU in Berlin die Wahl  recht klar gewinnen.

    https://www.wahlrecht.de/umfragen/landtage/berlin.htm

  • (10-Tage-) Prognose des Wahlfieber Teams (MMI) für die Abgeordnetenhauswahl in Berlin 2023

    Wahlfieber Team, 03.02.2023 00:47, Reply to #64
    #65

    (10-Tage-)Prognose des Wahlfieber Teams (MMI) für die Abgeordnetenhauswahl in Berlin 2023

    *******

    **********
    Partei
    Einschätzung

    Anmerkungen










    SPD
    20,0. %

    Grüne

    17,0. %

    CDU

    24,0. %

    Linke

    12,0 %

    AfD

    11,0. %

    FDP

    5,0. %

    TSP

    3,0. %

    Andere
    8,0. %






    (Sonstige persönliche) Anmerkungen:

    Im Januar hat sich bzgl. der Wahl in Berlin einiges bewegt.

    Nicht allein die Krawalle der Silversternacht, auch einige diplomatische Fehltritte der grünen Außenministerin schlagen in der Prognose endgültig nieder. Die Verluste der Regierungskoalition könnten am Ende in Summe über 5 % liegen, zumal das Gesamterscheinungsbild der Regierenden Bürgermeisterin äußerst schwach ist.

    Im Weiteren macht sich der aktuelle bundesweite Trend im zu erwartenden Ergebnis für die CDU und die AfD bemerkbar. Beide Parteien werden deutlich zulagen. Nicht zuletzt weil einige Themen von (inter-)nationaler Bedeutung die lokale Agenda überlagern.

    Auch wenn die FDP in der aktuellen Prognose nur bei 5 % liegt, sollte sie aus heutiger Sicht am Wahltag die parlamentarische Hürde überspringen.

    Die stärkste kleinste Partei wird vermutlich die Tierschutzpartei (TSP)

    --------

    Abschließend ein wichtiger Aspekt, der bislang zu wenig Beachtung findet: Die anstehende Wahl ist   eine Wiederholungswahlkeine Neuwahl. Das bedeutet u.a. auch, dass der aktuelle Senat nach dem Urnengang im Amt bleibt. Und zwar regulär, nicht nur geschäftsführend.

    ---------

    Die finale Prognose erfolgt am 10. bzw. 11.02.2023.

  • Berlin soll bis spätestens 2030 klimaneutral sein.

    ronnieos, 05.02.2023 19:29, Reply to #1
    #66

    Es passt nicht haarscharf ins Thema, die Forderung

    • Berlin soll bis spätestens 2030 klimaneutral sein

    ist aber gleich die erste These, die der Wahl o mat zur Beantwortung als Aufgabe stellt.

    Da gehe ich mit. Also 2030 gehen alle Berliner zu Fuss (selbst Öffi ist dreckig) oder mit dem Lastenfahrrad (wer sich eines leisten kann), sie leben in Jurten in Felle gepackt (gibt es eine CO2 freie Wärmung), und sind Veganer - aber ohne Hafermilch, das ist Wasser- und Energieverschwendung pur.

    das bisserl PV, das in Berlin produziert wird, könnt ihr gerne nutzen (für Krankenhäuser und Feuerwehr)- aber nicht den anderen die Windenergie klauen.  Einfach die Hochhäuser abreissen und Windanlagen bauen. Dann erlebt ihr wie toll es sich einige 100m daneben leben lässt. Es macht doch Spass zu erleben, was sonst nur den Landeiern vergönnt ist. (Fakten Fakten Fakten: Berlin hatte 2019 einen EEG Anteil von gewaltigen 4,6% - der mickrigste aller Stadtsaaten, zum Vergleich, das wenig geschätzte Hinterland nanens Brandenburg über 30%)

    Sonntags machst dann einen Ausflug zum BER.- Auf die Tribüne, den Brandenburger Touristen zuwinken

    Ja, man muss seine eigenen Forderungen auch mal ernst nehmen: Klimaneutral (per Defition mehr als CO2 neutral)

    Hier ein willkürlich ausgewählter Tipp aus der Tiefe des www zum Thema klimaneutral

    Regionales und saisonales Obst und Gemüse kaufen, weniger Fleisch essen, die Heizung runterdrehen oder Kleidertausch-Partys mit deinen Freund*innen veranstalten – es gibt einige Punkte, die du gleich umsetzen kannst, wenn du klimaneutral leben willst.

    ehm ehm, nein Klein-Erna (in der intelligenz-freiesten Form nennt sie sich heute Influencerin), nee, das wird nicht reichen. Klimaneutral ist keine Party.

  • RE: Berlin soll bis spätestens 2030 klimaneutral sein.

    sorros, 05.02.2023 22:32, Reply to #66
    #67

    Es passt nicht haarscharf ins Thema, die Forderung

    • Berlin soll bis spätestens 2030 klimaneutral sein

    ist aber gleich die erste These, die der Wahl o mat zur Beantwortung als Aufgabe stellt.


    Albern, nur albern!

  • Berlin soll bis spätestens 2030 klimaneutral sein. Grün sagt Daumen hoch

    ronnieos, 06.02.2023 00:58, Reply to #67
    #68

    Es passt nicht haarscharf ins Thema, die Forderung

    • Berlin soll bis spätestens 2030 klimaneutral sein

    ist aber gleich die erste These, die der Wahl o mat zur Beantwortung als Aufgabe stellt.


    Albern, nur albern!

    JA sagen zu dieser These u.a. die Berliner Grünen- die Piraten, die Partei...

    Die Grünen schreiben dazu

    „Berlin soll und muss deutlich schneller klimaneutral werden als die bisherige gesetzliche Vorgabe (2045). Wir arbeiten daran, die Energie,- Wärme und Verkehrswende so schnell wie möglich und sozialverträglich umzusetzen sowie die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu beenden. Damit Berlin tatsächlich schon bis 2030 vollständig klimaneutral werden kann, müssen allerdings Herausforderungen wie bundesweiter Fachkräftemangel oder globale Lieferengpässe zeitnah überwunden werden.”

    ach so -Berlin kann das, es liegt nur am Bund.

    Sorry, ihr Bärliner, ihr seid doch schon heute die grössten Blutsauger und ohne Transferleistungen pleiterer als pleite. Dagegen waren doch Lehman Brothers stocksolide.

    ---------------

    Reality Check zu dem Geblubber

    Wir arbeiten daran, die Energie,- Wärme und Verkehrswende so schnell wie möglich und sozialverträglich umzusetzen sowie die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu beenden

    Ist 2019; Berlin Primärenergieverbrauch - gerundete 73 Mio kWh - davon Platz 1 39,6% Erdgas, knapp vor Steinkohle 35,2% ...... weit weit abgeschlagen Primärenergie Erneuerbare mit 4,1Mio kWh - 5,6% - immerhin besser als in der vorigen Studie, die 4,6% von oben sind bezogen auf Bruttoendenergieverbrauch

  • Abgeordnetenhauswahl in Berlin 2023 - ein denkwürdiger Börsentag

    ronnieos, 06.02.2023 01:40, Reply to #1
    #69

    Kurze Notiz für alle, die an der Börse eine sonntägliche Ruhepause eingelegt haben.

    Ihr habt einen denkwürgen 5. Februar verpasst. Über 70,000 Aktion umgeschlagen, allein 30,000 AfD.

    Was genau passiert ist, kann der erfahrene Börsianer dem Ranking entnehmen.

  • Berlin - noch 31 Tage - noch 3 Tage - noch 2 Tage

    ronnieos, 09.02.2023 02:56, Reply to #10
    #70

    Es gibt eigentlich nur wenige spannende Fragen

    1. Wie hoch ist die Wahlbeteiligung - für mich der wichtigste Indikator, was in Berlin gerade abläuft

    Die Frage nach der Regierungskoalition stellt sich wohl nicht - es läuft auf 2xrot plus grün, aber

    2. Wer stellt die Regierende - SPD oder Grün.... Giffey oder Jarasch. Im Bundestrend verharren beide seit Monaten um die 20% - ebenso in Berlin. Der Trend ginge eigentlich Richting Jarasch. Aber Giffey entstaubt gerade wieder ihr 'Kümmerer' Kostüm und in der Rolle hat sie schon zweimal überzeugt.

    Dabei ist unwichtig, daß die CDU evtl. knapp die Nase vorne haben könnte...

    3. Schafft es die FDP in den Senat. Sie ist gerade Richtung Süden unterwegs. Im Bund und in Berlin. Es gibt kaum ein Thema, mit dem sie richtig punkten kann. Tendenz: sie fällt raus - und dann wird man sehen, wie sich die Bundes-Berliner verhalten. Das verheißt wenig Harmonie in der Ampel - die FDP wird sich bei einigenProjekten 'querstellen müssen', damit man sie (wieder) wahrnimmt.-

    Die Fragen sind für mich dieselben geblieben. Schade, dass nicht "Wahlbeteiligung" Teil der Wafi Tabellen ist, ausserhalb der Wertung.

    > 65% wäre ein grosser Erfolg, auch nur durch den immer höheren Anteil an Briefwählern; der Landeswahlleiter rechnet mit 70%. Das halte ich für seinen ganz eigenenTraum.

    zu 2. Giffey oder Jarasch, sind die Umfragen geteilt: von SPD vorne über ex aequo (wie auch der Berlinexperte drui tippt) bis Grün knapp vorne.

    > Es könnte, trotzt dem von drui angeführten hohen Anteil von Grün-Stammwählern auf Giffey hinauslaufen. Jarasch hat Wahlkampf nur für das eigene Klientel gemacht. Wechselwähler verschreckt sie eher. (Isch habe mir die rbb Fragerunde angetan - die war journalistisch besser als zwei der drei Fragerunden zur BTW und besser als zur NRW Wahl). Zudem, da die CDU zwar wohl 4-5% gewinnen könnte auf Kosten der Koalition, aber kaum eine Regierungskoalition basteln kann, mag im letzen Moment aus dem CDU Potential etwas für Giffey abfallen (kleineres Übel Syndrom). Die restliche SPD, linker als ihre Kandidatin, ist so auffällig ruhig, dass für sie gilt "siegen-oder fliegen". (für sie wird sicher gesorgt, Olafs Kabinett ist offen für weibliche SPD Flüchtlinge)

    zu 3. FDP drinne

    > Die Chancen sinken kontinuierlich. In Umfragen bei 6-7% gestartet,verortet sie nur noch Civey dort.Sebastian Czaja machte bei der rbb Spitzenrunde eine gute Figur, aber es gab kein Thema, bei dem er sich abhob. Wirtschaft, das Kerngeschäft blieb unerwähnt. Finanzen ist in Berlin traditionell seit Jahrzehnten kein Thema, warum auch, es zahlt ja der tumbe Bayer. Da die Liberalen in keiner Koalition gebraucht werden, sind sie der 4,9 näher als viele ahnen.

    ----

    Koaltion, alles ausser Rot-grün-rot käme überraschend.

    Was ich mal spannend fände: schwarz-rot-rot. Wenn man das Enteignungsgedöns weglässt, dann waren sich die Spitzenkandidaten Lederer und Wegner gar nicht so fern und fremd. Da klafften manchmal zu grün grössere Lücken, von beiden.

    ... ja, es wäre kulturell ein Wagnis, aber auch rot-grün mochten sich mal wenig vor Turnschuh-Fischer, und grün und schwarz waren vor 40 Jahren weiter entfernt als Uranus und Neptun

    ---------

    auch wenn es etwas paradox klingt: als Partei mit den meisten Stimnen, wäre/ist die CDU ein Verlierer. Besser wäre ein Platz 2, knapp hinter der SPD, dann könnte sie Juniorpartner sein - obwohl das der linke Parteivorstand Giffey kaum durchgehen liesse.

    ---------------------------

    Nachtrag: Die Umfragen von INSA und FGW sehen die FDP bei 6%. Also mit hoher Wahrscheinlichkeit im Parlament.

    Koalitionen

    Bei FGW und Prognosen für schwache Grüne und AfD, würde sich - rein numerisch - ein Fenster für schwarz-rot öffnen. Unwahrscheinlich, daß die SPD als stärkste Partei aus dem linken Laager auf die Regierende verzichtet - aber ein kleines Druckmittel bei Koalitionsverhandlungen.

    Numerisch ebenfalls möglich: Jamaika oder Deutschland .. aber warum sollte Berlin am erfolgreichen Schlafwagenmodell rot-grün-rot etwas ändern. "Es wird alles besser, wir arbeiten seit 6 Jahren daran"

    ----------------------------------

    Die Börsen selbst sind relativ festgefahren. Kursangleichungen nach unten wurden bei AfD und Grün schon über die Woche vorweggenommen und nun INSA und FGW untermauert. Ebenso ist die Linke (gegenüber Umfragen lange unterbewertet) an der AfD vorbeigezogen. Bei der CDU fehlt der Mut, sie höher zu sehen. Berlin und starke CDU, da fremdelt der Gedanke.

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