Demokratische Präsidentschaftskandidatur 2020: alle am Start (?)

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  • Demokratische Präsidentschaftskandidatur 2020: alle am Start (?)

    Wanli, 27.04.2019 17:40
    #1

    Mit Bidens nun offizieller Kandidatur sollte das Bewerberfeld der Demokraten ziemlich komplett sein, auch wenn weitere Zugänge (etwa Stacey Abrams oder Steve Bullock) nicht auszuschließen sind. Unterm Strich ist es aber sehr wahrscheinlich, dass Trumps schlussendlicher Gegner unter den PolitikerInnen ist, die bereits ihren Hut in den Ring geworfen haben. Zeit also für einen neuen Thread!

    Die außergewöhnlich hohe Zahl der Kandidatinnen und Kandidaten lädt natürlich zu Mutmaßungen darüber ein, wie zuverlässig die aktuellen Umfragen schon sind - kommt hier größtenteils der Bekanntheitsgrad zum Tragen? Ist bei einer solchen Masse an Bewerbern ein hoher Bekanntheitsgrad vielleicht wichtiger als bei Vorwahlen der Vergangenheit, bei denen nur eine Handvoll aussichtsreicher Bewerber am Start war und Wähler sich mit überschaubarerem Einsatz ein Bild vom Bewerberfeld machen konnten? Offene Fragen, dennoch hier mal die aktuellen Umfragezahlen (der RCP-Durchschnittswert):

    Biden 29,3 / Sanders 23 / Harris 8,3 / Buttigieg 7,5 / Warren 6,5 / O'Rourke 6,3 / Booker 3,5 / Klobuchar, Yang 1,5 / Castro 1,3 / Hickenlooper 1 / Gillibrand 0,8

    https://www.realclearpolitics.com/epolls/2020/president/us/2020_democratic_presi dential_nomination-6730.html

    Bei RCP gibt es auch entsprechende Zahlen zu Iowa und New Hampshire, den Vorwahlstaaten, wo der Wahlmarathon im nächsten Februar beginnt - die Werte in diesen beiden Staaten werden in einem halben Jahr wohl wichtiger sein als die landesweiten.

    In diesen beiden Staaten hat der Politikwissenschaftler Seth Masket schon mehrfach demokratische Multiplikatoren (zum Beispiel Orts- oder Kreisvorsitzende) nach ihren Präferenzen befragt, Leute also, die politisch interessierter sind als der durchschnittliche Wähler und deren Wort vor Ort ein gewisses Gewicht haben sollte. Unter den wenigen Aktivisten, die sich schon festgelegt hatten, lagen Bernie und Cory Booker gleichauf in Führung; interessant ist aber auch die Frage, welche Kandidaten diese potenziellen Meinungsmacher momentan in Betracht ziehen (normalerweise eben mehrere, weswegen die addierten Werte denn auch bei weit über hundert Prozent liegen):

    Harris 53 / Booker 47 / Warren 35 / Buttigieg 29 / Klobuchar, Gillibrand 26 / Sanders 24 / Biden 21 / McAuliffe, Castro, O'Rourke 15 / Hickenlooper, Bennet, Inslee 12 / Gabbard, Yang 9 / Delaney 3

    Diese Werte im Mittelbau der Partei erklären wohl auch, warum KandidatInnen, die aufgrund der allgemeinen Umfragezahlen recht weit abgeschlagen scheinen - etwa Warren, Booker, Klobuchar & Gillibrand - die Hoffnung auf eine Trendwende noch nicht aufgeben müssen.

    Auffällig auch die weniger eindrucksvollen Zahlen von Biden und Bernie; beide werden Masket zufolge auch überdurchschnittlich häufig genannt, wenn nach Kandidaten gefragt wird, die man explizit nicht unterstützen möchte. Demgegenüber erscheinen Harris, Booker und Warren als BewerberInnen, mit denen ein Großteil der Befragten sich anfreunden könnte.

    https://fivethirtyeight.com/features/we-asked-democratic-activists-who-theyre-ba cking-and-who-theyd-hate-to-see-win/

    Recht interessant auch die Werte der eher unbeschriebenen Blätter: Pete Buttigieg, junger Bürgermeister von South Bend (Indiana), erfährt sowohl in den allgemeinen Umfragen als auch unter den Aktivisten mittlerweile ordentlichen Zuspruch, während der demokratische Posterboy der Midterms Beto O'Rourke deutlich weniger hell strahlt als noch im letzten November.

    Werfen wir noch einen Blick auf die aktuellen Zahlen der Wahlbörse PredictIt, die einen WTA-Markt zu den demokratischen Vorwahlen anbietet mit momentan folgenden Werten:

    Sanders, Biden 22 / Buttigieg 16 / Harris 15 / Warren, Yang 10 / O'Rourke 7 / Booker 5 / Klobuchar, Gabbard 3 / Gillibrand 2

    https://www.predictit.org/markets/detail/3633/Who-will-win-the-2020-Democratic-p residential-nomination

    Und schlussendlich noch Wahlguru Nate Silvers Einschätzung; er sortiert das Bewerberfeld in sechs Ränge ein:

    Tier 1a  Biden

    Tier 1b  Harris, Sanders, Buttigieg

    Tier 2a  Warren, O'Rourke

    Tier 2b  Booker, Klobuchar, Adams (potenziell)

    Tier 3a  Castro, Gillibrand, Inslee, Yang

    Tier 3b  Bennet, Hickenlooper, Ryan, Bullock (potenziell)

    Tier 1: Things are coming together, to one degree or another. Maybe not everything has gone exactly to plan, but events are broadly in line with a script where the candidate takes a fairly linear path to the nomination.

    Tier 2: Things aren’t quite coming together now, but it’s reasonably easy to imagine how they could in the future.

    Tier 3: Things aren’t coming together now, and there’s no particular reason to think they will. But it wouldn’t be entirely shocking if they did. The candidate isn’t quite waiting in the wings, but maybe they’re backstage — waiting to wait in the wings.

    https://fivethirtyeight.com/features/silver-bulletpoints-you-need-a-good-reason- to-bet-against-the-polls/

    In den nächsten paar Wochen werden die Kandidaten ihre Teams vervollständigen, in (gelegentlich auch im Fernsehen übertragenen) Town Halls und bei anderen Veranstaltungen den Kontakt zum Wähler suchen und ordentlich spendenfreudige Unterstützer werben; im Juni folgt dann die erste Fernsehdebatte. Um Vorwürfen zu begegnen, man wolle den Vorwahlkampf beeinflussen, hat die demokratische Parteiführung die Hürden für eine Teilnahme weit abgesenkt; in zwei Durchgängen sollen jeweils bis zu zehn Kandidaten debattieren, 16 erfüllen die Kriterien bereits.

    https://fivethirtyeight.com/features/16-candidates-now-qualify-for-the-first-dem ocratic-primary-debates/

    Die Fernsehdebatten sollten eine Chance für momentan etwas im Schatten anderer stehende Kandidatinnen wie Harris oder Warren sein, welche beide als exzellente Debattenrednerinnen gelten.

    Soweit die Einleitung für den neuen Thread; würde mich natürlich freuen, wenn wir hier eine rege Diskussion über das Für und Wider einzelner Namen haben könnten (und möglichst wenige unergiebige Beiträge Marke Alle Demokraten sind doof), ein Herzchen ist natürlich auch immer willkommen.

    EDIT

    Vielleicht auch einen Blick wert, wie sich Umfragen zufolge die verschiedenen demokratischen KandidatInnen gegen Trump schlagen würden. Wie valide auch immer diese Zahlen anderthalb Jahre vor der Präsidentschaftswahl 2020 sein mögen: Biden schneidet hier konsistent besser ab als die Konkurrenz.

    https://www.realclearpolitics.com/epolls/latest_polls/national_general_election/

    EDIT

    Damit auch das liebe Geld nicht unerwähnt bleibt: hier die von den einzelnen Kandidaten im ersten Quartal eingetriebenen Spendengeldern, auch ein Anzeichen für die Begeisterung an der Basis.

  • Demokratische Präsidentschaftskandidatur 2020: möglicher Markt

    Wanli, 28.04.2019 00:23, Antwort auf #1
    #2

    Jetzt, da weitgehend Klarheit über das Kandidatenfeld herrscht, könnte man langsam über einen entsprechenden Markt nachdenken.

    Marktfrage: Wer wird Präsidentschaftskandidat der Demokraten?

    Minimum an Aktien:

    1) Joe Biden

    2) Bernie Sanders

    3) Kamala Harris

    4) Andere

    Falls die Spielleitung mehr Abwechslung wünscht, könnten einige oder alle der folgenden Optionen ergänzt werden (mMn in dieser Reihenfolge):

    5) Pete Buttigieg

    6) Elizabeth Warren

    7) Beto O'Rourke

    8) Cory Booker

  • RE: Demokratische Präsidentschaftskandidatur 2020: möglicher Markt

    gruener (Luddit), 28.04.2019 03:19, Antwort auf #2
    #3

    ich würde mit einem dreiermarkt beginnen wollen:

    1) Joe Biden

    2) Bernie Sanders

    3) Andere

    *******

    das mag etwas fad anmuten, aber zwischen den zwei genannten personen sollte sich die vorwahl schlussendlich abspielen.

    ergänzend wäre eingangs ein markt mit weiteren kandidaten denkbar. fragestellung - spontan formuliert: wer ist nach der dritten oder fünften vorwahl noch im rennen?

    ansonsten kämen weitere kandidaten erst anlässlich des ia-caucus im febr. 2020 ins wahlbörsenrennen.

    *******

    in diesem kontext merke ich sogleich vorausschauend an:

    • es wird vermutlich keinen koop-partner zur us-wahl 2020 geben - jedenfalls nicht für wahlfieber
    • auch bei der GOP tut sich etwas bzgl. gegenkandidaten zu trump - wie ernsthaft sich das ausgestaltet, wird sich zeigen
    • wenn es ganz arg kommt, müssen bis nov. 2020 etwa 120 bis 130 märkte recherchiert, aufgesetzt, gestartet und abgerechnet werden

    das werde ich mir ehrenamtlich nicht antun (können).

    es wäre daher an der zeit, einen entsprechenden spendenaufruf zu starten.

  • RE: Demokratische Präsidentschaftskandidatur 2020: möglicher Markt

    sorros, 28.04.2019 11:41, Antwort auf #3
    #4

    ich würde mit einem dreiermarkt beginnen wollen:

    1) Joe Biden

    2) Bernie Sanders

    3) Andere

    *******

    das mag etwas fad anmuten, aber zwischen den zwei genannten personen sollte sich die vorwahl schlussendlich abspielen.


    Das glaube ich nicht gruener. Ich wette, daß es keiner von Beiden wird.

  • RE: Demokratische Präsidentschaftskandidatur 2020: möglicher Markt

    drui (MdPB), 28.04.2019 14:50, Antwort auf #4
    #5

    Ich finde es noch etwas zu früh, wenn man den Ablauf betrachtet:

    Juni 2019: Erste Debatte

    Juli 2019: Zweite Debatte

    September 2019 Dritte Debatte

    (anschließend pro Monat eine Debatte, bis es 12 sind)

    February 3: Iowa caucus

    February 11: New Hampshire primary

    February 22: Nevada caucus

    February 29: South Carolina primary

    March 3: Super Tuesday (Alabama, Arkansas, California, Massachusetts, Minnesota, North Carolina, Oklahoma, Tennessee, Texas, Utah, Vermont, and Virginia primaries; Democrats Abroad preference vote through March 10)

    Ein Dreier-Rollatorenmänner-"Rennen" (Trump, Biden, Sanders) fände ich ziemlich fade, zumal Kamela Harris einen Vorteil mit California im Super Tuesday hat (und O Rourke in Texas bzw. Klobuchar in Minnesota). Ich denke, wir könnten die ersten zwei Debatten abwarten und den Markt erst im August starten und dann vielleicht auch mit den ev. Strohfeuern Harris, Warren, O' Rourke und Buttigieg. Auch wenn die zwei "Alten" eindeutig vorne liegen, dürfte sich unter dem Rest eine dritte, jüngere Alternative abzeichnen, wenn das Feld sich leert. Keiner der Kandidaten wird bis nach dem Super Tuesday viele Deligierte sammeln, und dann wird es Rücktritte, Endorsements und Koalitionen geben.

  • RE: Demokratische Präsidentschaftskandidatur 2020: möglicher Markt

    sorros, 28.04.2019 15:02, Antwort auf #5
    #6

    Ich halte das für völlig ausgeschlossen, daß die beiden Alten vorne liegen werden. Biden ist zu Beginn der Vorwahlen 78 und Sanders 79.
    Wahrscheinlich klappt einer von Beiden bis dahin noch zusammen.
    So irre können m.E. selbst amerikanische Parteigänger sein.

  • RE: Demokratische Präsidentschaftskandidatur 2020: möglicher Markt

    Mirascael, 28.04.2019 17:05, Antwort auf #6
    #7
    Ach was, die lösen einfach ein gemeinsames Ticket (Biden/Sanders oder Sanders/Biden), dann klappt das schon ;)
  • RE: Demokratische Präsidentschaftskandidatur 2020: möglicher Markt

    Wanli, 28.04.2019 19:12, Antwort auf #7
    #8

    Die digitalen Katakomben von Wahlfieber sind voll von Kandidaten, die hier mal als der heiße shice und klare (Mit-)Favoriten gehandelt wurden und dann den Erwartungen nicht gerecht wurden. Die Annahme, Biden und Bernie würden die Präsidentschaftskandidatur unter sich ausmachen, ist natürlich nicht völlig aus der Luft gegriffen, aber sicher ist eine solche Entwicklung auch nicht. Spontan nur mal zwei Szenarien:

    2008 galt Hillary Clinton als die große Favoritin, selbst unter Schwarzen erhielt sie zunächst mehr Zuspruch als Mitbewerber Barack Obama - weil man sich in dieser Community noch ganz gern an die Präsidentschaft ihres Mannes erinnerte und diese Kandidatin für eine erfahrene Politikerin hielt, die auch unter Weißen entscheidend punkten kann.

    Dann kamen die Debatten, in denen Obama unter Beweis stellte, dass auch er ein charismatischer, geschickter Politiker war, schließlich sein Sieg in Iowa mit seiner überwältigend weißen Wählerschaft - und die meisten schwarzen Demokraten liefen zu Obama über. Eine ähnliche Dynamik könnte sich auch diesmal entwickeln und insbesondere zu Lasten von Joe Biden gehen.

    Vor einigen Wochen musste Bernie mal einige Veranstaltungen mit einem Kopfverband bestreiten, da er in der Dusche gestürzt war; damals keine große Sache, aber wenn einer der beiden Senioren so bei einer Debatte auftreten müsste oder - wie einst Rick Perry - ins Stammeln geriete, weil ihm ein wichtiges Detail entfallen ist, würden sofort Bedenken wegen des fortgeschrittenen Alters des jeweiligen Kandidaten laut, seine Eignung für einen solch anstrengenden Job würde in Frage gestellt.

    Und das sind jetzt nur zwei Beispiele für Entwicklungen, die ziemlich rasch für eine Neusortierung des Kandidatenfeldes sorgen könnten. Momentan mögen Biden und Bernie um die Pole Position rangeln, aber das Rennen ist noch nicht gefahren, ein Crash immer möglich.

    Ich sehe keinen Grund, den Markt nicht schon vor der ersten Debatte zu starten, das Feld scheint schließlich im Wesentlichen komplett, aber wenn die Mehrheit das anders sieht, soll es mir auch recht sein.

  • RE: Demokratische Präsidentschaftskandidatur 2020: möglicher Markt

    gruener (Luddit), 29.04.2019 02:15, Antwort auf #6
    #9

    Ich halte das für völlig ausgeschlossen, daß die beiden Alten vorne liegen werden. Biden ist zu Beginn der Vorwahlen 78 und Sanders 79.
    Wahrscheinlich klappt einer von Beiden bis dahin noch zusammen.
    So irre können m.E. selbst amerikanische Parteigänger sein.

    vermutlich fehlt im letzten satz ein "nicht".

    ich erinnere daran, dass der erste deutsche bundeskanzler kurz vor vollendung seines 86. lebensjahr ein letztes mal zum bundeskanzler gewählt worden ist.

    ******

    einmal abgesehen davon, dass ich mir, sollte ich denn so alt werden, mit ende 70 lustigeres vorstellen kann als ein hohes politisches amt zu übernehmen, folgende anmerkung:

    wo man auch hinschaut, wird einem ein langes leben offeriert. und die fanatischen vertreter in den parlamenten - oft an erster stelle: die grünen - tun alles, um ein verfrühtes ableben zu verhindern. steinalt sollen wir werden, älter als methusalem. deswegen wird uns alles mögliche verboten: rauchen, trinken, fleisch essen, diesel-abgase schnüffeln. krumme gurken essen, glühbirnen benutzen etc. pp.

    ganz, ganz lange sollen wir allesamt leben.

    wenn sich dann aber die fitten alten aufmachen, politische ämter zu erstürmen, ist es wiederum auch nicht recht.

    ja, was denn nun?

  • Back to the Future?

    Wanli, 29.04.2019 16:20, Antwort auf #9
    #10

    wenn sich dann aber die fitten alten aufmachen, politische ämter zu erstürmen, ist es wiederum auch nicht recht.

    Ich glaube nicht, dass entsprechende Hinweise auf das fortgeschrittene Alter von Joe respektive Bernie hier als normativ zu verstehen sind; wir sind halt ne Prognoseplattform und daher geht es darum, sich in die WählerInnen hineinzuversetzen - und da scheinen besagte Bedenken momentan noch keine große Rolle zu spielen, das könnte sich aber ändern.

    Biden and Sanders aides told me they see the age of the other Democratic front-runner as largely neutralizing the age issue, even as internal worries persist that it could prove one of their biggest liabilities with voters. They believe Trump helps blunt the issue too: He still refuses to release his medical records, and he’s better known for live-tweeting Fox News than for the kind of marathon schedules that both Biden and Sanders like to keep up on the campaign trail.

    But at least 18 Democrats running for president think voters want something fresh: not only someone younger, but someone who represents a whole new start—that’s the best way the party can contrast itself with Trump.

    https://www.theatlantic.com/politics/archive/2019/04/biden-sanders-trump-2020/58 8211/

    Zumindest im Fall von Biden kommt dazu, dass der ja einen Zurück-in-die-Zukunft-Wahlkampf zu führen gedenkt: Zurück in die gute alte Zeit unter Obama. Das wird mMn aber einfach zu wenig sein; die meisten Wähler dürften zwar durchaus nostalgische Gefühle für diese Ära haben, aber ein Weiter-so-wie-damals ist denn doch ein ziemlich dünnes Süppchen.

    EDIT

    The former vice president entered American politics more than four decades ago, and his experience comes at a cost. Since announcing his presidential bid last week, he’s spent most of his time trying to explain, rationalize, or express regret over key moments in his career. So far, he’s avoided rolling out any new policies or initiatives. That raises an obvious question for voters: What exactly is he running on?

    https://newrepublic.com/article/153710/joe-biden-run-away-political-record

    The way I’ve been thinking about it and the way I phrased it on Thursday’s podcast is that the Democratic Party has been having a big ideas meeting for the past two years — there are lots of new ideas, lots of people buying into them, and lots of talk about big, structural changes. But Biden is kind of offering the “if it ain’t broke” theory of things, which is that he’s here to remind people of the halcyon Obama days. A familiar face, familiar messages, that kind of thing. Which is how, I think, he could steal voters from a decently broad swath of candidates who are trying to differentiate themselves in this new environment.

    538 glaubt, dass Warren die größte Motivation haben dürfte, Biden ans Bein zu pinkeln (womit sie ja bereits begonnen hat).

    Warren has long been concerned about his record and, I think, is the person with the most incentive to take him on. She is the most policy-focused candidate, and he is the exact version of the Democratic Party she is trying to fight.

    Schließlich (und da wären wir wieder bei meiner gestrigen These):

    Biden seems like the safe choice. But if other candidates seem like a safe choice but are also exciting, that might pose a problem for Biden. Democrats want a candidate who will be Obama-like, exciting and thrilling to vote for. [...]

    Biden served with Obama, so their connection is strong. But I’m sure that many Democrats would love to elect a first-in-history candidate, whether that be a gay man, woman, South Asian woman, Latino or black woman, if they are convinced that person can beat Trump and would be a good president.

    https://fivethirtyeight.com/features/who-takes-a-hit-now-that-bidens-in-the-race /

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